Temsa-Midi MD9 im Test

Temsa-Midi MD9: Wettbewerber müssen sich anstrengen
Foto: ETM-Verlag/Unruh

Als die Tester der Fachzeitschrift lastauto omnibus Anfang 2011 den Temsa-Midi MD9 testeten, waren sie rundweg begeistert. Schon das Cockpit brachte sie zum Schwärmen: Geräumig, aufgeräumt und alle wichtigen Geräte wie Tachograf, Klimacenter und Unterhaltungselektronik in Sicht- und Reichweite. Die Lobeshymne ging weiter, von „Perfektion im Midi-Segment“ war die Rede. Auch der Preis von damals 170.000 Euro für den Temsa-Midi MD9 konnte die Tester nicht schrecken. Schließlich waren für das nette Sümmchen Klimaanlage, DVD-Anlage, Kühlschrank, Xenon-Lampen und ein geteiltes Frontrollo inklusive.

Der 290-PS-Motor des Temsa-Midi MD9 gefällt

Das ebenfalls serienmäßige Automatikgetriebe von Allison schaltete nach Angaben der Tester butterweich durch die sechs Gänge. Vor die Wahl gestellt einen MAN-Sechszylinder mit 250 PS oder mit 290 PS zu fahren, entschieden sich die Experten angesichts von 14 Tonnen Gesamtgewicht für die stärkere Motorvariante.

Auch im Innern konnte der Temsa-Midi MD9 weitgehend überzeugen:  Velours und Teppichboden machten einen wohnlichen Eindruck. Weil Temsa auf Podeste verzichtet, sind feine Clubbus-Ausführungen mit 2+1-Bestuhlungen möglich. Einziger Minuspunkt: Mit 39 Sitzen wird es recht kuschelig im Temsa-Midi MD9. Deshalb empfehlen die Tester: „Eine Sitzreihe raus, eine Toilette und eine Küche ins Heck, dann wird der Kleine richtig fein.“


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